Vitamin C und Überleben auf Intensivstation bei kritisch Kranken mit Lungenversagen
Eine klinische Studie untersuchte die Auswirkungen von Vitamin C auf das Multiple Organversagen und Biomarker bei Patienten mit akutem Lungenversagen.
In dieser Studie wurde festgestellt, dass die Mortalitätsrate nach 28 Tagen in der Gruppe, die Vitamin C erhielt, bei 29,8% lag, während sie in der Placebo-Gruppe bei 46,3% lag. Dies bedeutet, dass die Mortalitätsrate in der Vitamin C-Gruppe um 16,5% niedriger war als in der Placebo-Gruppe.
Fowler AA, Truwit JD, Hite RD, et al. Effect of Vitamin C Infusion on Organ Failure and Biomarkers of Inflammation and Vascular Injury in Patients With Sepsis and Severe Acute Respiratory Failure: The CITRIS-ALI Randomized Clinical Trial. JAMA. 2019;322(13):1261–1270. doi:10.1001/jama.2019.11825
Schon erstaunlich, was nur ein einfaches, extrem günstiges, Vitamin leisten kann. 50% geringeres Sterberisiko. Wären diese Daten durch ein patentierbares Medikament zustande gekommen, wären Millionen in Werbung und Medien geflossen und alle Welt wüsste davon. Aber bei einem billigen Vitamin, erfährt das kein Mensch und so eine Studie schlummert weiter still in einer Zeitschrift vor sich hin. Und auch die meisten Ärzte, die nicht nach sowas suchen (geschätzt 98%) wissen davon nichts. Die Medien haben selbst nichts davon und berichten bekanntermaßen lieber über negative Nachrichten. Also auch hier keine Informationsweitergabe. Und so ist das bei fast allen Vitaminen. Nur wenn´s mal eine (vermeintlich) negative Nachricht über Vitamine gibt, dann schaffen die es auch in die Medien.