Das Seminar beleuchtet die Herausforderungen und Risiken, die mit der unzureichenden Analyse von Blutwerten verbunden sind, insbesondere bei Jugendlichen mit ADHS-Diagnosen. Ein verzweifelter Fall einer Mutter und ihres 16-jährigen Sohnes zeigt auf, wie gravierend die Folgen falscher medizinischer Einschätzungen sind – von inadäquaten Medikamentenvorschlägen bis hin zu unbeachteten Mängeln wie Eisen- und Vitamin-B12-Mangel sowie einem unausgeglichenen Elektrolythaushalt. Diese Defizite können zu Symptomen führen, die oft als ADHS missinterpretiert werden, wodurch schnelle und falsche Therapieentscheidungen getroffen werden, die den Zustand der betroffenen Kinder verschlimmern.