Zum Tryptophan das Vitamin B3 nicht vergessen
Glücklich sein und gut schlafen? Sicherlich erstrebenswert. Wie wir wissen, liegt die Ursache für unsere Gesundheit und unser Befinden in den Molekülen. Auch Glückseligkeit und guter Schlaf hängt von der Biochemie in unserem Hirn ab. Serotonin fürs Glücklichsein und Melatonin für guten Schlaf. Für beides ist die Ausgangssubstanz Tryptophan. Eine Aminosäure. Eiweiß. Diese Aminosäure ist essentiell. Um daran zu kommen, muss man sie essen. Also dem Körper von außen mit der Nahrung zuführen. Wir können sie leider nicht aus anderen Substanzen herstellen. Das Zuführen über die Nahrung ist die notwendige Voraussetzung. Aber auch dann ist noch nicht alles geschafft: es ist noch ein kleiner Weg vom Tryptophan bis zum gewünschten Serotonin oder Melatonin, wie wir hier sehen:
Neben dem Trypthophan aus der Nahrung, benötigen wir auch Vitamine und Mineralien (insb. B6, Eisen, Magnesium) damit der nächste Entwicklungsschritt stattfinden kann. Heißt neben dem essentiellen Tryptophan, brauchen wir auch noch die anderen genannten essentiellen Nahrungsbestandteile.
Eine weitere Tatsache ist, dass der Körper Tryptophan benutzt, um daraus Vitamin B3 herzustellen. Dann geht der Entwicklungsschritt nicht Richtung Serotonin oder Melatonin, sondern Richtung Vitamin B3 und NAD. Daher sollte man darauf achten, auch genug Vitamin B3 zu sich zu nehmen, da sonst das Tryptophan dafür verbraucht wird.
Wir sehen in dem Schema also: Für das Glückshormon Serotonin und das Schlafhormon Melatonin brauchen wir neben Tryptophan auch
Wenn davon was fehlt, dann klappts nicht so, mit der Produktion der „Wohlfühlhormone“. Wie wir immer sagen: man braucht ALLES damit unser „Molekularhaushalt“ funktioniert.
PS: Die Pharmaindustrie macht es sich da leichter: einfach einen Serotonin-Wiederaufnahmehemmer herstellen, zack: hat man mehr Serotonin. Und dafür gibt´s obendrein noch ein Patent.