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Hilfe bei Burn-out
Übersicht
Ursachen & Symptome
Was hilft
Kurse & Pläne
Erschöpfung hat viele Gesichter
Burn-out beginnt meist mit unauffälligen Frühzeichen – und wird gerade deshalb so lange übersehen.
Warnsignale, die du ernst nehmen solltest
Ehrlich einordnen
Mach den Selbsttest
Weil Burn-out und Depression sich stark überschneiden, ist ein strukturierter Selbsttest ein guter erster Schritt. Auf unserer Themenseite zur Depression findest du einen anonymen Test mit Auswertung.
Zum Selbsttest
Woher kommt der Burn-out?
Verstanden – und jetzt?
Das Beste: An fast allen dieser Punkte kannst du selbst ansetzen. Wie, das zeigt der nächste Abschnitt.
Was gegen Burn-out hilft
Nie genug Zeit und das Gefühl, unentbehrlich zu sein
Nicht Nein sagen können und freiwillige Mehrarbeit
Konzentrations- & Entscheidungsschwierigkeiten
Rückzug aus privaten Kontakten und Hobbys
Erschöpfung & Müdigkeit, die auch Pausen nicht mehr beheben
Reizbarkeit, Zynismus und nachlassender Humor
Schlafstörungen und nächtliches Grübeln
Griff zu Alkohol, Tabletten oder Belohnungs-Shopping
Auch der Körper spricht
Häufige körperliche Beschwerden
Viele Betroffene gehen zuerst wegen körperlicher Symptome zum Arzt. Findet sich keine organische Ursache, lohnt der Blick auf chronische Überlastung.
Häufigere Infekte, Muskelverspannungen, Kopf- & Rückenschmerzen
Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, Engegefühl in der Brust
Schlafstörungen, Tinnitus, innere Unruhe
Ursache 1
Chronischer Stress ohne Ausgleich
Burn-out gilt seit Beginn der Forschung als Reaktion auf dauerhaften Stress, der aus Sicht der Betroffenen nicht mehr bewältigt werden kann. Entscheidend ist das Gefühl von Überforderung und mangelnder Kontrolle. Bleibt die körperliche Reaktion auf den Stress – Bewegung – dauerhaft aus, wirken die Stresshormone einfach weiter.
Ursache 2
Zu wenig Anerkennung für zu viel Einsatz
Viele investieren viel mehr in ihren Beruf, als sie an Gehalt, Sicherheit, Aufstieg und Wertschätzung zurückbekommen. Dieses Ungleichgewicht zwischen Leistung und Anerkennung – die berufliche Gratifikationskrise – gilt als einer der stärksten Risikofaktoren.
Ursache 3
Hohe Anforderung, wenig Spielraum
Besonders belastend ist die Kombination aus hohen Anforderungen und geringem eigenen Entscheidungsspielraum – dazu fehlende Unterstützung durch Kollegen und Vorgesetzte. Genau hier sind auch Arbeitgeber und Gesetzgeber gefragt, nicht nur der einzelne Mensch.
Ursache 4
Innere Antreiber
Hohe eigene Ansprüche, Perfektionismus, die Unfähigkeit abzugrenzen und die Angst, um Unterstützung zu bitten. Solche Muster treiben an – und in die Erschöpfung. Wer sich ständig sagt „Ich kann nicht mehr“, bahnt genau das im Körper an.
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