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© 2026 pur.AG
Live-Workshop am 5. Dezember

Vor Ort ausgebucht. Online bist du dabei.

Samstag, 5. Dezember 2026 – 9:00 bis ca. 16:45 Uhr
Kostenlos & live online – die Aufzeichnung gibt es im Anschluss
Vor Ort in Weilburg ausgebucht – online sind noch Plätze frei

Das nimmst du mit

Verstehen, wie Hormone zusammenspielen – statt Einzelwerte zu jagen
Einordnen, welche Beschwerden wohin gehören und was abgeklärt werden sollte
Umsetzen: Training, Ernährung und Schlaf passend zu deiner Lebensphase
Jetzt kostenlos online anmelden
Kennst du das?
Wenn dein Körper plötzlich andere Regeln hat
Du machst alles wie immer – und trotzdem fühlt sich dein Körper fremd an. Du schläfst schlechter, die Jeans kneift, der Kopf arbeitet langsamer. Oft hörst du dann: „Das ist eben das Alter.“ Das stimmt nur zur Hälfte. Hinter vielen dieser Veränderungen stecken Hormone, die sich verschieben. Und die kannst du verstehen, gezielt messen lassen und beeinflussen.
Hitzewellen, die nicht aufhören wollen. Bei Frauen mit häufigen Hitzewallungen und Nachtschweiß dauern diese im Median 7,4 Jahre – nicht ein paar Monate, wie lange angenommen
.
Müde, aber nachts hellwach. In der Perimenopause berichten 39 bis 47 % der Frauen von Schlafstörungen, nach der Menopause 35 bis 60 %
.
Die Waage bleibt gleich, die Hose nicht. Mit Beginn des Übergangs verdoppelt sich das Tempo, mit dem Fettmasse zunimmt. Gleichzeitig sinkt die Muskelmasse. Das Gewicht steigt dabei nicht schneller als vorher – deshalb verrät die Waage nichts davon
.
Du gehst in die Küche und weißt nicht mehr, warum. Studien messen in der Perimenopause tatsächlich eine schwächere Lernleistung. Die gute Nachricht: Nach der Menopause erholt sie sich meist wieder
.
Dünnhäutig, gereizt, grundlos traurig. In der Perimenopause liegt das Risiko für depressive Symptome und Diagnosen rund 40 % höher als vor dem Übergang
.
Der Zyklus macht, was er will. Unregelmäßige Blutungen, Pickel, Haarausfall oder mehr Körperbehaarung: Dahinter kann PMOS stecken, bisher als PCOS bekannt. Es betrifft 10 bis 13 % der Frauen
. Seit Mai 2026 trägt das Syndrom offiziell seinen neuen Namen – weil es weit mehr ist als ein Eierstock-Thema
.
Viel Sport, wenig Essen – und die Periode bleibt weg. Nicht das Training ist das Problem, sondern zu wenig verfügbare Energie danach. Ab einer Schwelle drosselt das Gehirn seine Signale an die Eierstöcke
.
Cholesterin plötzlich höher. Im Jahr vor und nach der letzten Periode steigt das LDL-Cholesterin sprunghaft an – ein Effekt der Menopause, nicht des Alters
.
Der stille Knochenverlust. In den drei Jahren rund um die letzte Periode verliert die Lendenwirbelsäule im Schnitt gut 7 % ihrer Knochendichte. Spüren lässt sich das nicht
.
Auch Männer kennen das. Weniger Antrieb, weniger Lust, mehr Bauch. Echte „Wechseljahre des Mannes“ sind mit rund 2 % selten
. Häufiger bremsen Bauchfett, Schlafmangel oder Stress das Testosteron – und das lässt sich angehen.
Und im Job? Fast jede vierte Frau in einer deutschlandweiten Befragung hat wegen Wechseljahresbeschwerden ihre Arbeitszeit reduziert
. Höchste Zeit, offen darüber zu sprechen.
Symptom-Navigator
Welche Hormonachse steckt hinter deinen Beschwerden?
Tippe an, was du kennst. Der Navigator zeigt dir, welche Regelkreise beteiligt sein können – und in welchem Workshop-Block wir genau das auseinandernehmen. Er ersetzt keine Diagnose, schärft aber deinen Blick.
Highlight-Vortrag
Wechseljahre verstehen und behandeln: Was Hormone können – und was vorher abgeklärt werden muss
Dr. rer. nat. Joachim Schneider
Unser Gastreferent
Facharzt für Gynäkologie & Geburtshilfe
Facharzt für Allgemeinmedizin
Sportmediziner
Diplom-Chemiker
Dr. Schneider verbindet, was selten zusammenkommt: Gynäkologie, Allgemein- und Sportmedizin und Chemie. Er bringt langjährige Erfahrung in spezieller Hormon-Pharmakologie mit, in Hormonbehandlungen in der Gynäkologie und in der Sport-Gynäkologie.
In seinem Vortrag von 14:00 bis 15:30 Uhr zeigt er, was eine Hormontherapie in den Wechseljahren leisten kann – und welche Abklärung vorher dazugehört. Differenziert, ehrlich und ohne Heilsversprechen.
Manuel Eckardt
Manuel Eckardt
Gründer & Bestsellerautor
Manuel eröffnet den Workshop um 9:00 Uhr mit dem Leitgedanken des Tages: Hormone verstehen statt Einzelwerte jagen. Ein Laborwert ohne Zeitpunkt, Symptom und Zusammenhang führt schnell in die falsche Richtung. Deshalb denken wir Hormone ganzheitlich – mit Bewegung, Ernährung, Regeneration und Geist.
Wechseljahre
Keine Rutschbahn, sondern eine Achterbahn
Hormone sinken in den Wechseljahren nicht einfach ab – vorher schwanken sie oft stärker als in den Jahren davor. Klick dich durch die fünf Phasen und sieh, was hormonell passiert, was du davon merkst und was unbemerkt im Stoffwechsel abläuft.
Zur Wechseljahre-Achterbahn
Hormone verstehen
Regelkreis und Mythos-Check
Was passiert im Hormonsystem bei Dauerstress? Warum kann Energiemangel den Zyklus abschalten? Und baut eine Hormontherapie Muskeln auf? Teste dein Wissen in acht Aussagen – mit Auflösung und Studienlage.
Zum Hormon-Regelkreis
Sei am 5. Dezember dabei
Ein Tag, fünf Blöcke, ein roter Faden: von den Hormon-Grundlagen über Zyklus und Wechseljahre bis zu Training, Ernährung und Schlaf. Mit Studien, echten Laborfällen, klaren Warnzeichen und Zeit für deine Fragen. Kostenlos und live online – die Aufzeichnung gibt es im Anschluss.
Ausblick: Im Dezember startet in der pur-akademie der Hormon-Coach. Er baut auf den Inhalten des Workshops auf.
Jetzt kostenlos online anmelden
Ablauf und häufige Fragen
Quellen
1: Avis NE, Crawford SL, Greendale G, et al. Duration of menopausal vasomotor symptoms over the menopause transition. JAMA Intern Med. 2015;175(4):531–539.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25686030/
2: Kravitz HM, Joffe H. Sleep during the perimenopause: a SWAN story. Obstet Gynecol Clin North Am. 2011;38(3):567–586.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3185248/
3: Greendale GA, Sternfeld B, Huang M, et al. Changes in body composition and weight during the menopause transition. JCI Insight. 2019;4(5):e124865.
https://doi.org/10.1172/jci.insight.124865
4: Greendale GA, Huang MH, Wight RG, et al. Effects of the menopause transition and hormone use on cognitive performance in midlife women. Neurology. 2009;72(21):1850–1857.
5: Badawy Y, Spector A, Li Z, Desai R. The risk of depression in the menopausal stages: A systematic review and meta-analysis. J Affect Disord. 2024;357:126–133.
https://doi.org/10.1016/j.jad.2024.04.041
6: Teede HJ, Tay CT, Laven JSE, et al. Recommendations from the 2023 International Evidence-based Guideline for the Assessment and Management of Polycystic Ovary Syndrome. J Clin Endocrinol Metab. 2023;108(10):2447–2469.
https://doi.org/10.1210/clinem/dgad463
7: Teede HJ, Khomami MB, Morman R, et al. Polyendocrine metabolic ovarian syndrome, the new name for polycystic ovary syndrome: a multistep global consensus process. Lancet. 2026;407(10545):2329–2339.
https://doi.org/10.1016/S0140-6736(26)00717-8
8: Loucks AB, Thuma JR. J Clin Endocrinol Metab. 2003;88:297–311.
9: Matthews KA, Crawford SL, Chae CU, et al. Are changes in cardiovascular disease risk factors in midlife women due to chronological aging or to the menopausal transition? J Am Coll Cardiol. 2009;54(25):2366–2373.
https://doi.org/10.1016/j.jacc.2009.10.009
10: Greendale GA, Sowers M, Han W, et al. Bone mineral density loss in relation to the final menstrual period in a multiethnic cohort: results from the Study of Women’s Health Across the Nation (SWAN). J Bone Miner Res. 2012;27(1):111–118.
https://doi.org/10.1002/jbmr.534
11: Wu FCW, Tajar A, Beynon JM, et al. Identification of late-onset hypogonadism in middle-aged and elderly men. N Engl J Med. 2010;363(2):123–135.
https://doi.org/10.1056/NEJMoa0911101
12: Rumler A, et al. MenoSupport: Ergebnisse der ersten deutschlandweiten Befragung zum Thema Wechseljahre am Arbeitsplatz. Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. 2024.
https://blog.hwr-berlin.de/menosupport/ergebnisse/