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Fibromyalgie – kleine Schritte, die etwas verändern
Übersicht
Sanft in Bewegung
Versorgung
Schlaf & Entspannung
Wasser, Elektrolyte und Nährstoffe
Damit Muskeln und Faszien geschmeidig bleiben, brauchen sie Flüssigkeit und die passenden Mineralstoffe. Das ist unspektakulär – aber es ist die Basis, auf der alles andere aufbaut.
Nährstoffe mit Potenzial
Sechs Nährstoffe, die bei Energieproduktion und Muskelgesundheit eine Rolle spielen – mit den Größenordnungen aus dem pur-life-Artikel.

Und was ist mit Ernährung allgemein?

Es braucht keine Spezialdiät. Der Artikel empfiehlt ausdrücklich eine ausgewogene Mischkost mit Kohlenhydraten, Eiweiß und gesunden Fetten.
Genug Eiweiß ist dabei doppelt nützlich: Es liefert die Bausteine für Muskeln und Enzyme – und mit Tryptophan auch die Vorstufe für Melatonin, dein wichtigstes Schlafhormon. Ohne Tryptophan kein Melatonin.
Zur Themenseite Verdauung
Die realistische Zeitachse
Verbesserungen bei Gewebeelastizität, Schlafqualität und Muskelkraft treten nicht sofort ein. In der Regel zeigt sich eine positive Entwicklung nach sechs bis acht Wochen konsequenter Umsetzung. Das ist keine schlechte Nachricht, sondern eine hilfreiche: Du weißt damit, wie lange du dranbleiben solltest, bevor du beurteilst, ob etwas wirkt.
Weiter zu Schlaf und Entspannung
Die Basis
Flüssigkeit und Elektrolyte
Muskeln und Faszien benötigen Wasser sowie Elektrolyte wie Natrium, Kalium und Magnesium. Fehlen diese, verhärten Muskelfasern – und das kann Schmerzen verstärken. Mineralstoffreiche Wässer oder Heilwässer liefern eine günstige Elektrolytmischung gleich mit.
Trinkmenge: 30 bis 50 ml pro kg Körpergewicht täglich, angepasst an Aktivität und Verträglichkeit
Magnesium: 200 bis 400 mg pro Tag
Kalium: überwiegend über Gemüse und Obst
Natrium: nicht zu streng reduzieren
Der überraschende Punkt
Warum strenge Diäten schaden können
Glykogen, die Speicherform von Glukose, bindet Wasser im Muskelgewebe. Bei sehr strikten Low-Carb-Diäten können diese Speicher entleert werden – die Folge ist erhöhte Trockenheit und Steifigkeit im Gewebe. Wer also mit strenger Kohlenhydratvermeidung versucht, etwas zu verbessern, kann damit ungewollt das Gegenteil erreichen.
Komplexe Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Reis, Hafer oder Vollkornprodukte füllen die Speicher und liefern Energie für Alltag und Bewegung
Ausgewogene Mischkost mit Kohlenhydraten, Eiweiß und gesunden Fetten
Mehr zu Makronährstoffen
Creatin, 3 bis 5 g täglich zu einer Mahlzeit. Am besten untersucht: Eine Studie zeigte eine signifikante Verbesserung der Muskelkraft – auf Schmerz und Schlaf wirkte es nicht direkt
Magnesium, 200 bis 400 mg unterstützt die Muskelentspannung und kann Krämpfen vorbeugen
Kollagenpeptide, 10 bis 20 g täglich zur Unterstützung der Bindegewebsregeneration
Vitamin D reguliert das Immunsystem und steht mit der Schmerzwahrnehmung in Verbindung – hier lohnt der Blutwert
Coenzym Q10 wirkt antioxidativ und verbessert die mitochondriale Energieversorgung
Vitamin B12 und Carnitin für Nervenfunktion, Regeneration und den Energiestoffwechsel
Bitte nicht auf eigene Faust
Messen statt raten
Übersichtsarbeiten deuten darauf hin, dass eine gezielte Ergänzung dieser Mikronährstoffe die Symptomatik positiv beeinflussen kann. Entscheidend ist das Wort gezielt. Alle Dosierungen auf dieser Seite stammen aus dem Artikel „Fibromyalgie verstehen“ – dort findest du auch die Studienquellen.
Vor der Einnahme bitte ärztlich abklären, besonders wenn du Medikamente nimmst
Bei Nieren-, Herz- oder Lebererkrankungen gilt das auch für die Trinkmenge
Ein Blutbild zeigt, was dir tatsächlich fehlt – das ist sinnvoller, als vieles gleichzeitig zu nehmen
Mehr zu Mikronährstoffen
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