Erst Sicherheit, dann Training
Die allermeisten Rückenschmerzen sind harmlos – rund 80 bis 90 Prozent sind „unspezifisch“, ohne gefährliche Ursache. Es gibt aber einige Warnzeichen („Red Flags“), bei denen dein Rücken zuerst in ärztliche Hände gehört, bevor du mit dem Training startest.
Bitte sofort ärztlich abklären lassen
Ausstrahlender Schmerz ins Bein mit Taubheit, Kribbeln oder Kraftverlust – möglicher Nervenschaden
Taubheit im Reithosenbereich oder plötzliche Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang – das ist ein Notfall
Zeitnah zum Arzt
Schmerz nach Sturz oder Unfall, besonders bei bekannter Osteoporose
Zusätzlich Fieber – Hinweis auf eine Entzündung oder Infektion
Ungewollter Gewichtsverlust, nächtlicher Ruheschmerz oder eine Krebserkrankung in der Vorgeschichte
Keine Besserung über mehrere Wochen oder zunehmende Beschwerden
Trifft nichts davon auf dich zu? Dann spricht alles für den häufigen, im Grunde harmlosen unspezifischen Rückenschmerz – und der beste Weg dagegen ist Bewegung. Auch nach einer ärztlichen Abklärung gilt fast immer: aktiv bleiben, im schmerzarmen Bereich trainieren, nicht schonen.