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Vitamine – die 13 unverzichtbaren Bausteine deines Körpers
Übersicht
Fettlösliche Vitamine
Wasserlösliche Vitamine
Mangel & Sicherheit
Die Seminare
Fettlösliche Vitamine – A, D, E und K
Fettlösliche Vitamine sind nichtpolare Moleküle, die dein Körper zusammen mit Nahrungsfetten aufnimmt und speichern kann. Das ist Vor- und Nachteil zugleich: Du musst sie nicht täglich nachtanken – aber nur bei ihnen ist eine Überdosierung überhaupt möglich. Faustregel: A, D, E und K immer mit einer kleinen Menge Fett einnehmen.
Bunte Vielfalt
Wo fettlösliche Vitamine stecken
A, E und K holt sich dein Körper aus Leber, Eiern, hochwertigen Pflanzenölen und grünem Blattgemüse. Beim Sonnenvitamin D wird es hierzulande dagegen schwierig – dazu unten mehr.

Gut zu wissen bei den Fettlöslichen

Mit Fett aufnehmen – A, D, E und K brauchen eine kleine Menge Fett für die Aufnahme
Speicherbar – nur bei diesen ist eine Überdosierung überhaupt möglich
Vitamin K & Marcumar – bei Blutgerinnungshemmern (Phenprocoumon) die K-Menge konstant halten bzw. nur nach Absprache
Vitamin A in der Schwangerschaft – maximal 10.000 IE pro Tag
Weiter zu wasserlöslichen Vitaminen
Der Sonnen-Baustein
Vitamin D – eigentlich ein Hormon
Vitamin D ist streng genommen kein Vitamin, sondern ein Prohormon – mitverantwortlich für den Calcium-Knochen-Stoffwechsel und die Stimmung. Es entsteht nur, wenn Sonnenstrahlen auf die Haut treffen, und baut sich unter Stress schnell wieder ab. Genau deshalb lohnt der Blutwert: Liegt er unter 30, ist das kritisch – müde, antriebslos, geistig wenig belastbar. Ein Mangel ist hierzulande eher die Regel als die Ausnahme.
Blutwert messen – unter 30 gilt als kritisch
Als Tropfen statt Tabletten – in der nötigen Menge nicht essbar
Mit K2 kombinieren – bringt das Calcium in die Knochen statt in die Gefäße
Vitamin A / Beta-Carotin – einer der stärksten Radikalfänger, wichtig für Sehvorgang, Zellteilung und Immunfunktion
Vorkommen – Leber, Milchfette und Fisch; als Provitamin Beta-Carotin in vielen bunten Pflanzen
Mangel – Nachtblindheit und trockene Haut; DGE-Bedarf rund 0,7–0,85 mg RAE pro Tag
Die Radikalfänger
Vitamin A & Beta-Carotin
Vitamin A und sein pflanzlicher Vorläufer Beta-Carotin gehören zu den stärksten Fängern freier Radikale – besonders für Raucher und gestresste Menschen. Als fettlösliche Vitamine werden sie am besten mit etwas Öl oder Omega-3 aufgenommen. Eine Ausnahme, die man kennen sollte: In der Schwangerschaft sollte Vitamin A 10.000 IE pro Tag nicht überschreiten.
Der Zellschützer
Vitamin E – Tocopherole & Tocotrienole
Vitamin E dient der Zellerneuerung, hemmt entzündliche Prozesse, stärkt das Immunsystem und wirkt als Radikalenfänger. Es steckt vor allem in pflanzlichen Ölen, in geringerer Menge in Blattgemüse und Vollkornprodukten. Der DGE-Tagesbedarf liegt bei etwa 11–15 mg.
Der Gerinnungs-Baustein
Vitamin K – K1 & K2
Vitamin K wird für die Bildung wichtiger Blutgerinnungsfaktoren gebraucht und baut zugleich Calcium dort ein, wo es hingehört: in die Knochen statt in die Gefäße. Es steckt in Grünkohl, Eiern und Leber; der Bedarf liegt bei rund 60–80 µg. Trotz Fettlöslichkeit kann K nur wenig gespeichert werden – die ideale Ergänzung zu Vitamin D.
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